Unternehmenswissen – effizient, semantisch, strukturiert

Darmstadt, 02.07.2007

Kundendatenbanken, Lieferantendatenbanken, Expertendatenbanken, Textdokumente... Die Liste der Quellen, in denen Wissen in Unternehmen gespeichert ist, ließe sich beliebig lange fortsetzen. Übergreifende Suchsysteme fehlen bislang. Für die Mitarbeiter ist es somit fast unmöglich, einen genauen Überblick über alle vorhandenen Daten zu einem bestimmten Thema bekommen. Und bei der Bearbeitung von Projekten entstehen durch die aufwändige Suche nach relevanten Fakten immense zusätzliche Kosten. Fraunhofer-Wissenschaftler haben eine Lösung für dieses Problem entwickelt, die mittlerweile Marktreife erreicht hat: ConWeaver. ConWeaver erlaubt eine effiziente, systemübergreifende, semantische Suche und erleichtert so das Management von Unternehmenswissen erheblich.

Durch die Kombination verschiedener Module, so genannter Workflows, können die Fraunhofer-Forscher ConWeaver gezielt an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen. Dies möchte sich in Zukunft auch Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Dienstleistungen und Produkten für Patienten mit chronischem Nierenversagen, zu Nutze machen. Das Unternehmen wird ConWeaver im Rahmen eines jetzt startenden Pilotprojektes im Bereich internationales Controlling testen.

Beim Science-meets-Business-Workshop „Unternehmenssuche 2.0 – Strukturiert und schnell durch die Informationsflut“ im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD hat sich Herr Kamil Isik, technischer Projektleiter bei Fresenius Medical Care, noch einmal einen Überblick über aktuelle Systeme zur Informations-strukturierung und –suche verschafft.

„Die Veranstaltung gab einen interessanten Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten, Wissen in Unternehmen zu strukturieren und Informationen schnell und zielgenau zusuchen. Mit ConWeaver haben wir nach langer Suche endlich das System gefunden, das unsere hohen Anforderungen zu erfüllen verspricht. Besonders wichtig ist uns, dass die Suchindizierung auch bei unstrukturierten Daten Gemeinsamkeiten erkennt und intelligente Suchlisten generieren kann“, so Herr Isik.

„Im internationalen Controlling fallen Daten in den unterschiedlichsten Formaten an. Die Suche nach den richtigen Informationen ist oft aufwändig und zeitraubend. Die Kunst, verschiedene Datentypen intelligent miteinander zu verbinden, um anschließend wertvolle Informationen für die Benutzer zusammenzustellen, ist viel versprechend gelöst. Ich freue mich sehr auf das Projekt, da es uns eine effizientere Nutzung unserer Daten ermöglichen kann.“
 


Weitere Informationen zu ConWeaver erhalten Sie im Internet unter www.conweaver.de.

Ansprechpartner:
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Dr. Thomas Kamps
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt

Telefon: 06151/155-651
E-Mail: thomas.kamps@igd.fraunhofer.de