Erfolgreiche Suche dank Semantik

Darmstadt, 27.01.2009

Die semantische Suchmaschine ConWeaver hat sich in den vergangen zwei Jahren erfolgreich auf dem Markt
positioniert. Das Fraunhofer-Spin-off ConWeaver GmbH präsentiert die neuesten Entwicklung dieser intelligenten Suchtechnologie vom 3. bis 8. März 2009 auf der CeBIT in Hannover und zeigt den Messebesuchern wie Anwender aus unstrukturierten Daten effizient Suchergebnisse erzielen können.


„Wer sucht, der findet“, so lautet ein Zitat, dass seinen Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch fand. Aber wie lange müssen Mitarbeiter von Unternehmen suchen, um zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen? Je länger sie suchen müssen, desto weniger Zeit haben sie für andere wichtige Arbeiten und dem Unternehmen verursacht es nicht notwendige Mehrkosten.

Die am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt entwickelte semantische Suchmaschine hilft Kunden wie der Bilfinger Berger AG oder dem Forschungszentrum Karlsruhe, die Suchzeiten für Datenabfragen entscheidend zu verkürzen. Dazu vernetzt die Fraunhofer-Software die gesamte Informationslandschaft eines Unternehmens, durchforstet sie nach dem eingegebenen Begriff,
verwandten Terminologien und dessen Übersetzungen. Sie generiert automatisch ein semantisches Wissensnetz und liefert strukturierte Ergebnislisten. Anwender können diese weiter einschränken oder erweitern und werden so schnell und zielgerichtet zu den gewünschten Informationen geführt.

Die ConWeaver GmbH, eine Ausgründung des Fraunhofer IGD, bietet den Besuchern der CeBIT 2009 in Hannover die Möglichkeit, sich vom 3. März bis 8. März 2009 in der Halle 9 Stand A 30 mit der Technologie bekannt zu machen und von den ConWeawer-Entwicklern beraten zu lassen.


Weitergehende Informationen zu ConWeaver finden Sie unter:

www.conweaver.de

Ansprechpartner:
Dr. Thomas Kamps
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Deputy Department Manager/Head of ConWeaver Team
Geschäftsführer ConWeaver GmbH

Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon: +49 6151 155-651
Fax: +49 6151 155-139
E-Mail: thomas.kamps@igd.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD betreibt angewandte Forschung im Bereich der graphischen Datenverarbeitung. Zu den Kernkompetenzen des Instituts gehören unter anderem Visualisierung und Simulation, Animation, Modellierung, Virtuelle und Erweiterte Realität, Sicherheitstechnologien sowie Ubiquitous Computing. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf drei Schwerpunkte: Den Erhalt von Semantik über den gesamten Modellierungsprozess hinweg, die Wechselwirkung von Graphik und Vision sowie die Bearbeitung bibliothekarischer Fragestellungen im Kontext dreidimensionaler Modelle. Das Anwendungsspektrum
der innovativen Konzepte, Modelle und Praxislösungen reicht von Virtueller Produktentwicklung über
Medizin und Verkehr bis zu Multimedialem Lernen und Training. Im Auftrag von Kunden entstehen Prototypen und
Komplett-Systeme, die auf ihre spezifischen Anforderungen abgestimmt sind. So entwickeln die Abteilungen in Darmstadt, Rostock und Singapur neue Technologien, erstellen Studien und realisieren Anwendungen und Systeme (Hard und Software), die sich durch hohe Benutzerakzeptanz, gute Bedienbarkeit und ergonomische Gestaltung auszeichnen. Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Zahlreiche Ausgründungen gewährleisten, dass Prototypen schnell in marktfähige Produkte umgesetzt werden.

Das Fraunhofer IGD kooperiert eng mit der Technischen Universität Darmstadt, der Technischen Universität Graz und der Universität Rostock. Das Centre for Advanced Media Technology (CAMTech) in Singapur, gegründet 1998, sichert die Präsenz auf den Zukunftsmärkten Asiens. Das Fraunhofer IGD beschäftigt rund 180 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat betrug 2007 über 14 Millionen Euro.