
Die nachhaltige Ermittlung von Informationen hat sich längst vom attraktiven Extra-Feature bei IT-Anwendungen zum unverzichtbaren Standardwerkzeug entwickelt. Im Zeitalter ständig wachsender und immer schwerer zu durchschauender Daten und Fakten stellt die Suchkompetenz einen bedeutsamen strategischen Wettbewerbsfaktor und eine wichtige Schlüsselkomponente dar.
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Schließlich sind der Zugang zu und die Verfügbarkeit über Wissensquellen - etwa betriebsinterne Befunde, (Kenn-)Zahlen und Werte, Tabellen, Berichte, Dokumente etc. unterschiedlichster Art und Güte - ein Garant für gesunde und profitable Geschäftsführung. Denn ohne optimale betriebsinterne Kenntnisse hat man in heutigen komplexen Business-Strukturen kaum eine Chance gegen die Konkurrenz zu bestehen – so ein allgemeines Mitarbeiter-Fazit. Erst die Gewinn bringende Nutzung auffindbaren Wissens wandelt Know-how in Innovation und somit in unverzichtbare und wertvolle Vorteile gegenüber Branchen-Rivalen um.
Deshalb muss eine gute Lösung für unternehmensweite Suche einfach, übersichtlich, umfassend, effizient, schnell und sicher sein. Für die User, die sie verwenden - wie für die Administratoren, die für ihre Verwaltung, Pflege, Erweiterung und Optimierung verantwortlich sind.
An eben diese Voraussetzungen knüpft die semantische Portal-Applikation ConWeaver an. Sie besteht aus einer einheitlichen Bedienungsoberfläche, welche die Integration von Anwendungen, Prozessen und Diensten beinhaltet. Sie stellt Benutzern unterschiedliche Funktionen zur Verfügung - wie beispielsweise Personalisierung, Sicherheit, Navigation und Anwenderverwaltung. Zusätzlich koordiniert das Portal die gezielte und systematische Suche und die Präsentation von Informationen.
Das Konzept der semantischen Portalsuche bietet – im Gegensatz zur traditionellen Volltextsuche, wie sie etwa in populären Webangeboten bei Google etc. praktiziert wird - den Vorteil, Mitarbeiter auf intelligente Art durch ihre Recherche zu begleiten. In den meisten Fällen nämlich kennt der User die vorhandenen Dokumente zu seiner Suchanfrage nicht. Er steigt vielmehr allgemein in die Nachforschung ein und wird durch das Wissen des semantischen Netzes schrittweise zu den für ihn relevanten Informationen geführt. Denn das Netz kennt – und das ist das Besondere an semantischen Relationen - Bedeutungen und Verknüpfungen von Begriffen, die selbst gar nicht in den Schriftstücken vorkommen müssen.
Zur Illustrierung dieses Sachverhalts sei folgender Anwendungsfall genannt:
Ein Internist möchte für seinen Patienten etwas über das Thema Zuckerkrankheit in Erfahrung bringen. Er kennt zwar Symptome, Behandlungsweisen und Therapieempfehlungen für dieses Leiden - das allerdings nur vage, schließlich ist er kein Experte auf dem Fachgebiet. Der Hausarzt beginnt seine Suche zunächst mit dem Oberbegriff Zuckerkrankheit und bekommt vom semantischen Netz direkt assoziiertes Wissen angeboten, welches er als zusätzliche oder alternative Suchbegriffe weiter nutzen, ausweiten oder verfeinern kann. So werden ihm vermittels der semantischen Begriffsbeziehungen, die das ontologische Netz generiert, nun zum Sachgebiet passende Fachbegriffe wie etwa die eigentliche lateinische Krankheitsbezeichnung diabetis mellitus angezeigt. Querverweise und zusätzlich automatisch erzeugte themenverwandte Zusammenstellungen geben ihm einen tieferen Einblick in die Materie. Im weiteren zum Beispiel Links zu bewährten Medikamenten, spezialisierten Therapieeinrichtungen oder entsprechendem medizinischen Fachpersonal. Anhand jener kann er jetzt den analogen Begriff auswählen und dort gezielt weitersuchen, bis ihm alle relevanten Extrakte nachhaltig und brauchbar zur Verfügung stehen.
Vermittels des semantisch unterstützten Suchvorgangs lässt sich der Output erheblich schneller sowie präziser durchführen und ermittelt mit wenigen Nutzereingaben das gesuchte Dokument. Zusätzlich lokalisiert er signifikante Quellen mit den wirklich aufschlussreichen Informationen.